derexkicker
Komatrinker
    

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| Ein Tote bei U-Bahn-Crash in Rom |
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Am Dienstagmorgen hat in Rom ein furchtbarer U-Bahn-Unfall ein Todesopfer gefordert. Rund 110 Menschen sind zum Teil schwer verletzt worden, davon befinden sich fünf in kritischem Zustand. In der Station Piazza Vittorio Emmanuele ist ein U-Bahnzug der Linie A mit hoher Geschwindigkeit auf einen haltenden Zug aufgefahren. Bei der Toten handelt es sich um eine etwa 30 Jahre alte Italienerin afrikanischer Herkunft. Der Unfall in der stark frequentierten Station ereignete sich um 9.47 Uhr. "Ich war in dem aufgefahrenen Zug. Vor dem Unfall hat die U-Bahn immer wieder angehalten. Plötzlich gab es den Aufprall und wir sind auf den Boden gestürzt", erzählte eine Passagierin.
Augenzeugen berichteten, der U-Bahn-Führer habe ein rotes Warnsignal überfahren. Andere beschreiben eine Explosion in einer Signal-Steuereinheit. Wahrscheinlich hatte der Zug tatsächlich grünes Licht.
"Ich sah ein rotes Warnsignal. Doch wir fuhren sehr schnell in den Bahnhof ein", sagte ein Fahrgast im italienischen Fernsehen. "Nach dem Aufprall spürte ich einen stechenden Schmerz in den Beinen und im Kopf", berichtete eine Frau. "Überall lagen blutende Menschen auf dem Boden." "Ein Zug ist in den anderen geprallt. Alles war dunkel. Überall schrien und weinten Menschen. Nur mit Mühe haben wir die Station erreichen können", so eine Überlebende.
Verletzte auf offener Straße
Den Rettungskräften gelang es in relativ kurzer Zeit, alle eingeklemmten Passagiere aus den Waggons zu befreien. Teilweise wurden Verletzte von der Feuerwehr vor dem Eingang zum U-Bahnhof auf offener Straße behandelt. Vielen Passagieren gelang es, trotz Schnittwunden und anderer Verletzungen aus eigener Kraft die Waggons zu verlassen. "Andere Menschen wurden ohnmächtig, als sie die blutenden Passagiere sahen", berichtete ein Feuerwehrmann.
Fahrer überlebt
Entgegen ersten Meldungen hat aber der Fahrer des in den Bahnhof einfahrenden Zuges überlebt. Der Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, besuchte den Ort des Unglücks. Alle Veranstaltungen rund um das Filmfest in Rom wurden abgesagt. "Nach dieser Tragödie kann man nicht feiern", meinte Veltroni, der mehrere Verletzte im Krankenhaus besuchte.
Der Präsident der U-Bahn-Gesellschaft, Stefano Bianchi, berichtete, dass der Zug in der U-Bahn-Station hielt und einige Passagiere ausstiegen. "Der zweite Zug ist auf den anderen geprallt. Es war kein Anschlag, denn da hätten wir ein Bekennerschreiben erhalten. Es ist unklar, ob es sich um einen menschlichen Fehler gehandelt hat", erklärte Bianchi. Der Zug sei neu gewesen und erst kürzlich von einem spanischen Unternehmen geliefert worden.
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