die machen eh was sie wollen, bin gespannt wie lange die verhandlungen dauern werden.
der Hr. Westenthaler wird schon einen tag nach der Wahl deppat, er hat in wien in einem Lokal im 9. Bezirk angeblich eine Schlägerei gehabt, Er
hat natürlich seinen Bodyguard geschickt und der hat angeblich einen verprügelt
Die Optimisten unter den Grünen haben Recht behalten: Die Partei überholt dank der Wahlkarten-Wähler knapp die FPÖ und holt sich Platz drei hinter SPÖ und ÖVP. Nur etwas mehr als 500 Stimmen, das sind etwa 0,01 Prozent haben den Unterschied ausgemacht! Weitere Ergebnisse der spannenden Auszählung: Das BZÖ bleibt im Parlament, der Abstand zwischen SPÖ und ÖVP verringert sich. An den Koalitionsmöglichkeiten hat das endgültige Wahlergebnis nichts geändert. Die FPÖ ist nun erstmals in seiner Parteigeschichte nur viertstärkste Kraft. Außerdem ist gegenüber dem Ergebnis vom Wahlsonntag ein Mandat vom BZÖ zu Grün gewandert.
Ansonsten wenig Veränderung
Für die anderen Parteien hat sich durch die Wahlkarten wenig geändert; nur der Abstand zwischen SPÖ und ÖVP ist etwas geschrumpft - von 1,5 am Wahlabend auf 1,0 Prozentpunkte im vorläufigen Endergebnis inklusive Wahlkarten.
Das amtliche Endergebnis
Im am 1. Oktober neu gewählten Parlament bleibt also die SPÖ stimmen- und mandatsstärkste Partei mit 68 Sitzen, die ÖVP liegt mit 66 Mandaten auf Platz 2, dahinter erstmals die Grünen auf Platz 3 (21 Mandate), gefolgt von den gespaltenen Freiheitlichen FPÖ mit 21 Mandaten und BZÖ mit sieben. Das BZÖ blieb erwartungsgemäß über der Vier-Prozent-Grenze, wenn auch mit 4,11 Prozent etwas knapper als am Wahlabend (4,2 Prozent) und verlor noch ein Mandat an die Grünen.
Grünen erfreut über "andere Stimmung"
"Sehr zufrieden" kommentierte die Grüne Bundesgeschäftsführerin Sburny Platz drei für ihre Partei: "Wir freuen uns vor allem, dass das eine völlig andere Stimmung in Österreich machen wird." Es sei ein Unterschied, ob eine "ausländerfeindliche Partei wie die FPÖ" oder eine weltoffene, moderne wie die Grünen diese Position einnehmen.
BZÖ kann durchatmen
Für das BZÖ ändert sich dadurch kaum etwas. Bündnissprecher Scheuch meinte zwar, es sei "schade", dass man das achte Mandat verloren habe. Trotzdem bleibe es aber ein Wahlerfolg für das BZÖ: "Wir sind im Parlament, obwohl das ständig ausgeschlossen wurde bis zur Wahl." Und schließlich sei es dem BZÖ, vor allem jenem in Kärnten, zu verdanken, dass es keine rot-grüne Mehrheit gebe. Der FPÖ richtete Scheuch aus, dass die Freiheitlichen alle ihre Wahlziele verpasst hätten.
Das Ergebnis im Detail:
Die SPÖ kam auf 35,3 Prozent und 68 Mandate, was gegenüber 2002 einen Verlust von 1,2 Prozentpunkten und einem Sitz im Nationalrat ausmacht.
Die ÖVP musste sich diesmal mit 34,3 Prozent oder 66 Mandaten begnügen, was der Einbuße von acht Prozentpunkten und 13 Parlamentssitzen entspricht.
Hauchdünn sicherten sich die Grünen dank ihres herausragenden Abschneidens bei den Wahlkarten mit 11,05 Prozent (+1,6) noch den dritten Platz vor der
FPÖ, die auf 11,04 Prozent (+1,0) kam. Beide verfügen nun über 21 Mandate, bei den Grünen sind das vier mehr als bisher, bei der FPÖ drei mehr, aber eigentlich 19 mehr, da das Gros der freiheitlichen Abgeordneten zum BZÖ gewechselt war.
Das Bündnis landete schlussendlich bei 4,1 Prozent und sieben Mandaten.