derexkicker
Komatrinker
    

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| Baby weiter in Lebensgefahr |
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Nach Wohnungsbrand in Klosternueburg 17.02.2007
Nach dem Brand in Klosterneuburg muss die kleine Ines weiterhin künstlich beatmet werden. Ihr kleiner Körper kämpft noch immer mit den Giften, die über die Lunge in den Kreislauf gelangt sind. Was den Brand ausgelöst hat, ist noch nicht geklärt.
Die kleine Wohnung wurde von den Flammen komplett zerstört. Mutter und Geschwister bei Nachbarin
Die Mutter und ihre beiden drei und sechs Jahre alten Söhne sind vorläufig bei einer Nachbarin untergebracht. Die drei Monate alte Ines liegt noch im SMZ Ost auf der Intensivstation.
Decke filterte die Luft
Die Decke, die die Kleine während des Schlafes über den Kopf gezogen hatte, rettete ihr wahrscheinlich das Leben. So wurde der dichte Qualm zumindest etwas gefiltert.
Lunge von Ines geschädigt
Allerdings ist die Lunge des Babys geschädigt. Der behandelnde Arzt spricht von einem Inhalationstrauma. Er sei aber zuversichtlich, dass sich das Baby in den nächsten Tagen erholen wird.
Die sichtlich erleichterte Mutter umarmt den Feuerwehrmann der ihr Baby aus den Flammen gerettet hat. Rettet zuerst die beiden anderen Kinder
In Klosterneuburg ist Samstagfrüh ein drei Monate altes Baby aus einer brennenden Wohnung gerettet worden. Als die Feuerwehr eingetroffen ist, haben bereits Flammen aus den Fenstern geschlagen.
Die beiden älteren Kinder weckten die Mutter, das drei Monate alte Baby befand sich im hinteren Zimmer. Zu dieser Zeit stand ein Zimmer bereits im Vollbrand, schildert Marion Chahlaoui , die Mutter die Situation.
Sie habe die beiden älteren Kinder hinaus gebracht und habe dann eine Entscheidung treffen müssen. "Entweder man rettet sein Kind und riskiert, dass die beiden anderen Kinder ihre Mutter verlieren oder man wartet bis die Feuerwehr da ist.", so die Mutter des Babys.
Marion Chahlaoui, die Mutter des Babys spricht über das Erlebte.
AUDIO: "Ich musste eine Entscheidung treffen"
mms://stream4.orf.at/radionoe/ot/H471FH.WMA
Nur vier Minuten nach der Alarmierung war die Feuerwehr am Einsatzort
Beim Eintreffen...
Als die Feuerwehr eintrifft, schlagen bereits Flammen aus den Fenstern. Eine Wohnung im sogenannten Martinsschlössl in Klosterneuburg brennt. Vor dem Haus steht die verzweifelte Mutter, sie berichtet den Feuerwehrleuten, dass in der Wohnung noch ihr Baby liegt, ein drei Monate altes Mädchen.
AUDIO: "Wir mussten auf allen Vieren krabbeln"
mms://stream4.orf.at/radionoe/ot/H471FD.WMA
"Gab dem Kind meine Sauerstoffmaske"
Mit Atemschutzmasken und Sauerstoff ausgerüstet drangen drei Feuerwehrmänner in die Wohnung vor, einer von ihnen ist Markus Volek:
"Wir mussten auf allen Vieren krabbeln, weil die Hitze so extrem war. Das Kind ist im Gitterbett unter Decken gelegen. Ich habe nur eine Hand gesehen. Ich habe das Kind genommen und ihr meine Sauerstoffmaske gegeben damit sie Luft bekommt. Dann bin ich am schnellsten Weg nach draußen und habe das Kind dem Notarzt übergeben.", so Markus Volek.
Das ist das einzige Foto vom Baby. Die Mutter hatte es auf dem Handy gespeichert. Alle anderen Bilder sind in Flammen aufgegangen.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von derexkicker: 19.02.2007 06:44.
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