Spider
Foren Chef

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Güter- und Personenzug kollidierten |
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Drei Waggons entgleist.
Ein schweres Zugsunglück hat sich am Dienstag bei Gramatneusiedl (Bezirk Wien-Umgebung) ereignet.
Wie das Rote Kreuz und der ÖAMTC mitteilten, waren ein Güter- und ein Personenzug zusammengestoßen.
Vier schwer Verletzte
Das Zugsunglück forderte nach Angaben des Roten Kreuzes vier schwer und zehn leicht Verletzte. 29 Personen blieben bei dem Crash zwischen einem Personen- und einem Güterzug unversehrt. Mehrere Verletzte wurden in den umgestürzten Waggons regelrecht eingeklemmt.
Schwer Verletzte nach Wien geflogen
Drei der Unfallopfer wurden laut ÖAMTC an Ort und Stelle erstversorgt und anschließend in Krankenhäuser nach Wien geflogen. "Ein Wunder, dass es keine Toten gegeben hat", so Paul Brunner, Pilot des "Christophorus 2", nach dem Einsatz. "Immerhin waren mehrere Waggons entgleist und Passagiere in den Wagenwracks eingeklemmt."
Zwei weitere ÖAMTC- sowie ein privater Notarzthubschrauber aus Gänserndorf waren im Einsatz.
Großeinsatz der Rettungskräfte
An der Unfallstelle waren vier Notarzthubschrauber, vier Notarztwagen und zahlreiche Rettungsautos im Einsatz. Wie es zu dem Unglück gekommen war, stand in den Mittagsstunden noch nicht fest.
Drei Waggons des Personenzuges waren bei dem Crash entgleist und umgestürzt. Das Unglück ereignete sich westlich des Bahnhofs Gramatneusiedl in Fahrtrichtung Himberg.
Laut ÖAMTC touchierten die beiden Züge seitlich miteinander. Es stürzten jeweils drei Personenwaggons und drei Kesselwaggons um.
Zweites Unglück binnen kurzer Zeit
Erst vor wenigen Wochen hatte es in Salzburg ein schweres Zugsunglück gegeben. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Zugsgarnituren der Pinzgaubahn starben Anfang Juli ein Lokführer und eine Urlauberin aus Niederösterreich. 34 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Gorbach richtet Sonderkommission ein
Verkehrsminister Hubert Gorbach (BZÖ) richtete am Dienstag mit sofortiger Wirkung eine "Sonderkommission Eisenbahnsicherheit" ein. Auf Grund des zweiten Zugsunglücks innerhalb weniger Wochen sei diese Entscheidung notwendig geworden.
Die Sonderkommission werde beauftragt, aus den Erkenntnissen der letzten Eisenbahnunfälle rasch ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Sicherheit im Eisenbahnverkehr zu erarbeiten.
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