Warning: Undefined array key "qreplyview" in /var/www/vhosts/h205727.web39.alfahosting-server.de/html/forum/quickreply.php on line 37 Zöbinger | Shortnews | Verliebter Schwan samt Boot in Zoo übersiedelt
Die letzte Etappe für den „Schwarzen Peter“ ist geschafft: Der schwarze Schwan aus dem deutschen Münster, der sich in ein Plastik-Tretboot verliebte , hat sich am Donnerstag samt Tretboot auf einem Zooteich niedergelassen, wo er Dank professioneller Betreuung den Winter überdauern können wird.
Vier kräftige Männer des Hilfstrupps vom Tierpark Münster hievten das Boot aus dem nahe gelegenen See, wo der Schwan – obwohl er eigentlich schon längst in sein Winterquartier hätte ziehen müssen – trotz Kälte bei seinem geliebten Tretboot verharrte, um es kurz darauf mit einem Stapler kaum hundert Meter weiter in einem Zoo-Tümpel wieder ins Wasser zu lassen. Der „Schwarze Peter“ folgte dahinter auf dem Arm eines Zoo-Mitarbeiters.
Inmitten einer Schar von Kamerateams und Fotografen lüftete der Chef des Münsteraner Tierparks dann noch das letzte und tagelang streng gehütete Geheimnis um den berühmten Schwan: „Es ist eine Dame.“ Da der schwarze Vogel aber bereits im Frühjahr, als das folgenreiche Techtelmechtel seinen Anfang nahm, als „Schwarzer Peter“ zur tierischen Attraktion von Münster wurde, werde der Name wohl auch Bestand haben.
Einem ersten Gesundheitscheck durch die Zootierärztin zufolge ist der eigentlich in Australien beheimatete Trauerschwan „topfit und wohlgenährt“. Kein Wunder, er wurde ja auch viel gefüttert. Die Tiermedizinerin verbindet mit dem Einzug des Schwans in den Zoo auch die Hoffnung, er könne langfristig von seinem Plastikgefährten ablassen. Schließlich beheimatet der Tierpark selbst sechs Trauerschwäne, darunter auch Junggesellen. Sollte der (eigentlich die) „Schwarze Peter“, dem jüngst eigens ein Kinderbuch gewidmet wurde, dort eine neue Liebe finden, bindet er sich wohl endgültig an den Zoo.
Tretbootbesitzer Peter Overschmidt indes sieht die Zukunft des ungleichen Paares weiter in seinem angestammten See-Revier: „Am 1. April ist Saisonstart, spätestens dann kommt das Schwanentretboot zurück, hoffentlich gemeinsam mit dem ‚Schwarzen Peter’.“
ich glaub eher das der im zoo an freund find und sich zur ruhe setzten wird, den ganzen tag an trettboot hinten nach schwimmen kan a ned die erfüllung sein
Jo, da David von Michelangelo geht ma scho seit einiger Zeit net ausm Kopf ... aber ich weiß, dass es nie was wird mit uns zwei - er is hoit anfoch zkoit zum kuschln ...
Na i hoff dass die Schwanendame einen etwas erfüllerenden Freund im Zoo findet ...
Schwanenfrau Petra, die jetzt aus ihrem Winterquartier im Allwetterzoo in Münster (Deutschland) wieder in Freiheit entlassen wurde, hält ihrem großen, weißen Schwanen-Tretboot die Treue. Der Versuch, das Tier im Winterquartier mit Artgenossen zusammenzubringen, ist gescheitert, bestätigte Zoodirektor Jörg Adler. Die anderen Schwäne hätten "Petra" nicht akzeptiert und das Tier ein paar Mal attackiert. Seit Ende März ist das Tier wieder mit seiner großen Liebe am Aasee unterwegs.
Die ungewöhnliche Liaison zwischen dem Trauerschwan und dem Tretboot hatte im vergangenen Jahr weltweit für Schlagzeilen gesorgt – auch Krone.at berichtete. Weil die Tretboote während der Winterpause eingelagert und aus dem Aasee entfernt werden, musste "Petra" den Winter mit ihrer unerwiderten Liebe in einem Teich des Zoos von Münster verbringen.
Zooangestellte und Tiermediziner hatten gehofft, dass sich das Tier in freier Natur endlich einen passenderen Partner zulegen würde, doch die Schwanen-Dame hatte keine Lust auf eine Paarung mit lebenden Artgenossen. Die im Zoo lebenden Trauerschwäne und die "Schwarze Petra" hätten sich nicht anfreunden können, hieß es. Deshalb wurde der Versuch der Kontaktaufnahme vorzeitig abgebrochen.
Tretboot-Besitzer Peter Overschmidt indes sah schon im Herbst die Zukunft des ungleichen Paares weiter in seinem angestammten See-Revier: „Am 1. April ist Saisonstart, spätestens dann kommt das Schwanentretboot zurück, hoffentlich gemeinsam mit dem ‚Schwarzen Peter’ (so wurde Petra damals noch genannt, bevor man feststellte, dass der Schwan eine Schwanendame ist).“
Wahrscheinlich wird das ungewöhnliche Balzverhalten auch kein Ende finden, denn Trauerschwäne sind streng monogam.