derexkicker
Komatrinker
    

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| Bub stirbt nach Mandel-OP |
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Ein vierjähriges Kind hat einen Routineeingriff an der Innsbrucker Klinik nicht überlebt. Der kleine Bub fiel drei Tage nach einer Mandel-OP ins Koma, nachdem es an der Wunde zu einer starken Blutung kam. Nun haben die Ärzte die lebenserhaltenden Maschinen abgedreht. Der tragische Fall war in Österreich bereits der sechste seiner Art. Begonnen hat die tragische Geschichte schon im September, bekannt ist sie aber erst am Dienstag geworden. Damals brachte eine Mutter aus Innsbruck ihre vierjährigen Zwillinge in die Uni-Klinik, um ihnen die Mandeln entfernen zu lassen. Zunächst verlief der Routineeingriff ohne Probleme, die Kinder durften schon nach zwei Tagen wieder nach Hause.
Bub lag bewusstlos im Bett
Doch am nächsten Tag kam der Schock: Ein Sohn liegt bewusstlos im Bett, rings um ihn war alles voller Blut! Die Rettung brachte den Kleinen zurück ins Spital - er war in ein tiefes Koma gefallen. Seine Mutter wachte Tag für Tag an seinem Krankenbett, bis eine Niereninsuffizienz eintrat. Die Ärzte drehten nach Absprache mit der Frau die Maschinen ab...
Die Entfernung der Gaumenmandeln stellt eigentlich keine große Herausforderung für Hals-Nasen-Ohrenärzte dar. Die Mandeln werden unter Vollnarkose herausgeschält. Dabei entsteht zwar eine großflächige Wunde, die normalerweise aber schon nach drei Wochen vollständig verheilt ist.
Bei Komplikationen zählt jede Sekunde
Probleme könne es bei der Wundheilung geben, sagte der Leiter der HNO-Klinik in Innsbruck, Univ.-Prof. Gunkel. Es könne zu Nachblutungen oder sogar zu einer Sturzblutung nach dem Aufplatzen der Wunde kommen. "Und das ist gerade bei Kindern problematisch, weil Kinder eine wesentlich geringere Blutmenge als Erwachsene haben", meinte Gunkel. Dann zählt jede Sekunde.
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