derexkicker
Komatrinker
    

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Vater wieder vor Gericht
Ab Dienstag wird im Wiener Straflandesgericht der Prozess um den Tod der kleinen Iris-Maria wiederholt. Dem 21-jährigen Vater wird vorgeworfen, Ende April 2005 das damals drei Monate alte Mädchen so heftig geschüttelt und geschlagen zu haben, dass es Anfang 2006 starb. Bereits im Frühsommer stand der Mann vor Gericht. Damals setzten die Richter das Urteil wegen Irrtums der Geschworenen jedoch aus. Die Laienrichter hatten auf fahrlässige Tötung erkannt, wofür der Prozessverlauf jedoch keine Anhaltspunkte bot. Der Angeklagte hatte zugegeben, Iris-Maria geschlagen und geschüttelt zu haben, wenn sie schrie und er sie nicht beruhigen konnte: "Mein Gehirn war ausgeschaltet."
Baby geprügelt
Der überforderte Vater hat mit Fäusten auf sein Baby im Bettchen eingedroschen, dem Mädchen Ohrfeigen gegeben. Folge: schwerste Gehirnverletzungen und Serienrippenbrüche. Iris-Maria kämpfte danach ein Jahr in einer Spezialklinik, bis sie schwerst körperbehindert und mit einem völlig zerstörten Gehirn am 15. Jänner starb.
Der Angeklagte sagte aus, dass er das Mädchen nicht töten wollte. Sondern nur mit "hoppa, hoppa, Reiter "beruhigen, weil sie so geschrien hat. Und weil die Mutter - sie leidet am Borderline-Syndrom - ihn immer wieder mit ihr allein gelassen hat. Gutachter sagten, der 21-Jährige sei zwar höhergradig abnorm, aber nicht unzurechnungsfähig. Die Gerichtsmedizinerin bestätigte, dass die Verletzungen des Kindes nur durch wiederholte, schwere Misshandlungen zustande gekommen sein können.
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