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Geschrieben von derexkicker am 13.10.2006 um 07:43:
Siebenjähriger Bub beim Spielen von Ast gepfählt
Ein schrecklicher Unfall hat sich am Mittwochnachmittag im Bezirk Zwettl zugetragen: Beim Spielen am so genannten Staudenkobel in Rappottenstein wurde der sieben Jahre Tobias von einem Ast gepfählt. Der Bub starb im Krankenhaus an den schweren Verletzungen. An Unterricht war in der Volksschule Rapottenstein einen Tag nach dem tragischen Tod von Tobias nicht zu denken. Niemand in der kleinen Ortschaft im Waldviertel kann das Unglück fassen.
Der Staudenkobel in Rappottenstein ist ein beliebter Ort zum Spielen. Tobias war am Mittwochnachmittag wie so oft zuvor mit seinen Kameraden unterwegs. Sie tollten um die Bäume herum und kletterten ins Geäst. Laut Polizei sprang der Bub gegen 16 Uhr von einer Erhöhung und dabei direkt in einen hochstehenden Ast. Das Holzstück pfählte den Bub regelrecht, dieser blieb regungslos liegen.
"Ich werde es nie mehr vergessen können!"
Lehrerin Richarda B. war als Erste am Unfallort: "Während meines Spaziergangs rannte mir plötzlich ein Bub entgegen und schrie um Hilfe. Was ich dann am Unfallort sah, werde ich nie mehr vergessen können!" Der kleine Tobias lag regungslos am Boden, mit dem Gesicht nach unten. Sofort alarmierte die 41-Jährige den Notarzt.
Die kurz darauf hinzugeeilte Mutter des Freundes von Tobias - eine diplomierte Krankenschwester - begann mit der Reanimation. Auch der Notarzt war schnell zur Stelle. Nachdem man den Siebenjährigen mit den Hubschrauber ins Krankenhaus Krems geflogen hatte, mussten die Ärzte dort schwere innere Verletzungen feststellen – der Bub starb kurz nach der Ankunft im Spital.
Also ich möchte nicht in der Haut der Eltern stecken, da kann ich nur mein Beileid aussprechen
Geschrieben von sandra am 14.10.2006 um 11:46:
i hob den bericht in da zeitung glesn... jetzt musst scho angst haben wenn dei kind im garten spielt dass es sich net versehentlich umbringt...
bei uns hat sich vor jahren a bub (a bissl älter als ich) beim spielen mit ana springschnur erhängt! kann mich nur mehr dunkel erinnern aber danach woa d'mama wochenlang voi panisch...
Geschrieben von Spider am 14.10.2006 um 11:52:
der war aus Zöbing
Geschrieben von sandra am 14.10.2006 um 11:54:
i hobs ma eh während is gschriebn hob docht... wor ma oba nimma sicher! kann mi eh scho wieda erinnern wers war!
Geschrieben von derexkicker am 14.10.2006 um 12:04:
beim schnurspringen erhängt wie geht den das
Geschrieben von Spider am 14.10.2006 um 12:06:
da steht nirgens beim Schnurspringen
Geschrieben von derexkicker am 14.10.2006 um 12:08:
ja mit ana springschnur zu was nimmt man die wenn nicht zum schnurspringen???
Geschrieben von Spider am 14.10.2006 um 12:09:
| Zitat: |
Original von sandra
i hob den bericht in da zeitung glesn... jetzt musst scho angst haben wenn dei kind im garten spielt dass es sich net versehentlich umbringt...
bei uns hat sich vor jahren a bub (a bissl älter als ich) beim spielen mit ana springschnur erhängt! kann mich nur mehr dunkel erinnern aber danach woa d'mama wochenlang voi panisch... |
Hat Robin Hood gspielt
Geschrieben von derexkicker am 14.10.2006 um 12:11:
jo is eh egal wie, des is so oder so a tragischer fall, tut mir echt leid um den jungen.
Geschrieben von Spider am 14.10.2006 um 12:20:
Ja aber darum gehts in diesem Thread eigentlich nicht.Hier gehts um den Jungen mit dem Baum
Geschrieben von derexkicker am 14.10.2006 um 12:28:
ich hatte dienst als des passiert ist trotz sofortiger hilf eine Krankenschwester die gleich vor ort reanimiert hat konnte man dem kind nicht helfen, der bub wurde ins kh krems geflogen und die ärzte konnten ihm nicht mehr helfen, da krankenhaus hat gleich nach der einlieferung ein Kriseninterventions Team angefordert, für die angehörigen vermute ich.
Ich hab sleber ein Kind aber ich will und könnte ma des ned vorstellen
Geschrieben von slyboots am 16.10.2006 um 10:45:
die krankenschwester war die mutter vom spielgefährten und macht sich jetzt vorwürfe, dass sie irgendetwas besser machen hätte können. war im nachbardorf von meiner cousine, die die mutter gut kennt und wo die kinder gleichaltrig sind.
mir ist echt schlecht geworden, wie mir das gestern meine cousine erzählt hat.
meine kinder waren jetzt drei jahre im waldkindergarten und haben dauernd irgendwo herumgeturnt. da passiert (fast) nie etwas.
sowas kannst nicht verhindern. das ist wie wenn 50 meter vor dir einer zum überholen ausschert und dich frontal nimmt. schicksal.
Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 16.10.2006 um 11:01:
Seh ich auch so!
So lange man nicht selber betroffen ist, denkt man sich das immer! Wenn man aber selbst in so eine Situation kommt, dann sieht man das alles ganz anders! Was auch klar ist!
Trotzdem, gegen manche Ereignisse ist man machtlos und so mit dem Schicksal gnadenlos ausgeliefert!
Geschrieben von slyboots am 16.10.2006 um 11:11:
es wäre krankhaft, zu große empathie zu entwickeln.
jeder von uns könnte auch morgen erfahren, dass er unheilbar krank ist. darüber nachzudenken ist der beste weg, es zu werden.
man wird bei sowas ins wasser geworfen und kann nur schwimmen oder untergehen. wennst net selber betroffen bist, ist das gar nicht abschätzbar und erscheint völlig unpackbar.
wenn deinem kind sowas passiert, MUSST damit fertigwerden - oder du kannst dich gleich selber wo runterstürzen. aber vorher hast (zum glück!) eh keine ahnung, ob du sowas schaffen könntest.
möchts gar nicht wissen und brauchs hoffentlich nie herausfinden.
Geschrieben von derexkicker am 17.10.2006 um 06:39:

da steh ich ganz hinter deiner Meinung, reden über so ein Ereigniss ist immer leichter als selber betroffen sein, man macht sich zwar gedanken drüber, kann sich aber nie in die Lage der angehörigen versetzen aber ehrlichgesagt möcht ich das gar nicht, is schon schlimm genug das zu hören
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