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Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 11.10.2006 um 15:37:

  Tausende Kinder in Gewalt von Milizen

Drei Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs im Kongo sind nach Angaben von amnesty international weiterhin tausende Kinder in der Gewalt von Milizen. Betroffen seien mindestens 11.000 Kinder, die gefangen gehalten oder als vermisst gelten würden, teilte die Menschenrechtsorganisation am Mittwoch mit. Hilfsorganisationen vor Ort berichteten, dass die Kinder von den Kämpfern als Soldaten, Sex-Sklaven oder Hauspersonal eingesetzt würden.

Afrikas Weltkrieg
Der Krieg im Kongo zwischen 1998 und 2003 wird häufig als Afrikas erster Weltkrieg bezeichnet. Fast vier Millionen Menschen kamen durch Gewalt, Hunger und Krankheiten ums Leben. Die Rebellen entführten für ihren Kampf tausende Kinder und bildeten sie als Soldaten aus. Im Juli fanden in dem zentralafrikanischen Land die ersten freien Parlaments- und Präsidentenwahl statt. Für den 29. Oktober ist eine Stichwahl um das höchste Staatsamt angesetzt. Die Wahlen werden von Friedenssoldaten der Vereinten Nationen abgesichert - im Einsatz sind auch drei Offiziere des Bundesheers.

Wiedereingliederung scheitert häufig
Ein vor zwei Jahren von der Regierung ins Leben gerufene Programm zur Wiedereingliederung der Kinder in die Gesellschaft sei gescheitert, teilte amnesty international mit. So seien tausende Kinder bisher nicht freigekommen. "Neue Kindersoldaten werden rekrutiert, darunter einige, die erst kürzlich frei kamen und mit ihren Familien zusammengeführt wurden", sagte der Vize-Chef von amnesty internationals Afrika-Programm, Tawanda Hondora.

Missbrauch ist allgegenwärtig
Von den während des Krieges entführten Kindern sind amnesty zufolge rund 40 Prozent Mädchen, von denen die Mehrzahl nicht wieder aufgetaucht ist. Sie würden vor allem als Spione, Hausmädchen und Sexsklaven eingesetzt, sagte der Mitarbeiter der Hilfsorganisation Save the Children, Martin Muhindi, der Nachrichtenagentur Reuters. "Sie bereiten den Soldaten ein angenehmes Leben, auf welche Weise auch immer. Missbrauch ist allgegenwärtig."

Die Menschenrechtsorganisation wirft kongolesischen Stellen vor, die Mädchen allzu schnell als "Angehörige" der Kämpfer einzustufen, obwohl sie eigentlich auch von der Wiedereingliederung profitieren sollten. Viele Mädchen wurden entführt und sexuell missbraucht. Sie fürchten, dass sie gefoltert oder gar getötet werden, wenn sie versuchen zu fliehen.

Von der Familie verstoßen
In den von Hilfsorganisationen eingerichteten Zentren für ehemalige Kindersoldaten berichten die Mädchen von ihrem Schicksal. Oftmals wurden sie dazu gezwungen, einen Soldaten zu heiraten – wie Irene, die 15 Jahre alt war, als ein Soldat sie zur Frau nahm. Nach einer Totgeburt sei sie zum zweiten Mal schwanger gewesen, als sich ihr die Gelegenheit bot, ins Dorf ihrer Großmutter zu fliehen, erzählte sie in Goma der Nachrichtenagentur Reuters. Die Freiheit nützte ihr jedoch nur wenig - ein von den Hilfsorganisationen oftmals angeprangertes gesellschaftliches Stigma der entführten Kinder wurde Irene zum Verhängnis. "Meine Großmutter jagte mich von ihrem Haus fort, weil ich dir Frau eines Soldaten war", sagte sie.



Geschrieben von slyboots am 11.10.2006 um 15:47:

  RE: Tausende Kinder in Gewalt von Milizen

... und (zumindest 1999 und 2000) sind die österreichischen behörden regelmäßig davon ausgegangen, dass kongolesen nicht im sinne der genfer konvention verfolgt werden.

bzw dass es zumindest eine innerstaatliche fluchtalternative gäbe.
welcome



Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 11.10.2006 um 15:48:

  RE: Tausende Kinder in Gewalt von Milizen

I versteh wieder mal gar nix!



Geschrieben von slyboots am 11.10.2006 um 15:52:

  RE: Tausende Kinder in Gewalt von Milizen

na asyl hobn´s ihnen net gebn.

und i hob g´schichtn erfindn miassn. Augen rollen



Geschrieben von derexkicker am 11.10.2006 um 16:13:

 

Und wieder mal gehen aud die kinder los, bzw. müssen die immer draufzahlen confused



Geschrieben von sandra am 11.10.2006 um 16:17:

 

immer auf de schwächsten...



Geschrieben von derexkicker am 11.10.2006 um 16:23:

 

wir könne echt froh sein das wir in Österreich sind, es ist zwar nicht das beste aber wenn man so schaut können wir zufrieden sein mit dem was wir haben



Geschrieben von sandra am 11.10.2006 um 16:25:

 

auf alle fälle! wenn man bedenkt dass es lediglich um die 30% an industrieländern gibt hamma a echtes glück!!!



Geschrieben von derexkicker am 11.10.2006 um 16:29:

 

eins wär halt noch toll wenns die steuern noch abschaffen würden applaus



Geschrieben von sandra am 11.10.2006 um 16:30:

 

samma mit dem zfriedn was ma ham!!!



Geschrieben von Ypsilon am 11.10.2006 um 16:33:

 

Ich finds echt traurig, dass man dann auch noch von der Familie verstoßen wird, weil man etwas getan hat, wozu man gezwungen wurde -> siehe Irene ...



Geschrieben von derexkicker am 11.10.2006 um 16:33:

 

wenn i an de kinder denk die do in den kireg ziehen müssen, host eh vollkommen recht Österreich


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