Spider
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Das waren die Oscars 2007 |
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Die 40 Jahre Warten seit seinem ersten Film haben sich für Starregisseur Martin Scorsese in der Nacht auf heute ausgezahlt. Mit seinem Thriller "The Departed" räumte der Macher von Filmen wie "Taxi Driver", "Raging Bull" und "Good Fellas" die begehrtesten Academy Awards für Beste Regie, Besten Film und noch zwei weitere Preise für Schnitt und Drehbuch ab. Beste Hauptdarsteller wurden die Favoriten Helen Mirren ("The Queen") und Forest Whitaker ("The Last King Of Scotland"). Bei den besten Nebendarstellern wurden überraschend Jennifer Hudson ("Dreamgirls") und Alan Arkin ("Little Miss Sunshine") geehrt. Der beste ausländische Film ("Das Leben der Anderen") kommt aus dieses Jahr aus Deutschland.
Erst im achten Anlauf hat der amerikanische Regiestar Martin Scorsese den ersten Oscar seines Lebens erhalten. Kein anderer wurde zuvor so oft nominiert, ohne die glanzvolle Preisverleihung mit einer Trophäe zu verlassen. "Könntet ihr den Umschlag bitte noch einmal überprüfen?", fragte Scorsese seine beiden Regie-Kollegen George Lucas und Steven Spielberg, die ihm den Preis überreichten. Der 64-Jährige wurde für seinen Thriller "The Departed: Unter Feinden" ausgezeichnet. Clint Eastwood, sein ewiger Konkurrent im Kampf um den Oscar, hatte mit seinem Kriegsdrama "Letter from Iwo Jima" dieses Mal das Nachsehen.
"The Queen" und "König von Schottland" beste Hauptdarsteller
Die Trophäe als beste Hauptdarsteller bekamen die Britin Helen Mirren für ihre Leistung in "The Queen" und der US-Schauspieler Forest Whitaker für seine Rolle in "The Last King of Scotland". Der Film über den Klimawandel, "Eine unbequeme Wahrheit", mit dem früheren US-Vizepräsidenten Al Gore wurde mit zwei Oscars gewürdigt: Als bester Dokumentarfilm und für den besten Filmsong.
"Dreamgirls" und "Babel" Verlierer des Abends
Den Preis als beste Nebendarsteller nahmen überraschend die US-Schauspieler Alan Arkin für "Little Miss Sunshine" und Jennifer Hudson für "Dreamgirls" entgegen. Das Globalisierungs-Drama "Babel" war bei sieben Nominierung und nur einem Oscar für die beste Filmmusik einer der Verlierer des Abends. Auch Topfavorit „Dreamgirls“ bekam am Ende nur zwei Preise, war für acht nominiert. Das Horrormärchen "Pan's Labyrinth" des Mexikaners Guillermo del Toro räumte mit der Besten Maske, der Besten Ausstattung und der Besten Kamera drei Oscars ab und wird damit zum Überraschungsgewinner des Abends.
Deutscher Film gewinnt Auslands-Oscar
Der Preis für "Das Leben der Anderen" ist erst der dritte Oscar für einen Spielfilm aus Deutschland. Zuletzt brachte Caroline Link vor vier Jahren den Auslands-Oscar für "Nirgendwo in Afrika" nach Deutschland. Davor nahm Volker Schlöndorff 1980 den "Goldjungen" für "Die Blechtrommel" entgegen.
Die Gewinner der wichtigsten Kategorien auf einen Blick
Bester Film: "Departed: Unter Feinden"
Hauptdarstellerin: Helen Mirren, "The Queen"
Hauptdarsteller: Forest Whitaker, "The Last King of Scotland"
Nebendarstellerin: Jennifer Hudson, "Dreamgirls"
Nebendarsteller: Alan Arkin, "Little Miss Sunshine"
Regie: Martin Scorsese, "Departed: Unter Feinden"
Nicht-englischsprachiger Film: "Das Leben der Anderen"
Adaptiertes Drehbuch: William Monahan, "Departed: Unter Feinden"
Original-Drehbuch: Michael Arndt, "Little Miss Sunshine"
Kamera: Guillermo Navarro, "Pan's Labyrinth"
Schnitt: Thelma Schoonmaker, "Departed: Unter Feinden"
Ausstattung: Eugenio Caballero und Pilar Revuelta, "Pan's Labyrinth"
Kostümdesign: Milena Canonero, "Marie Antoinette"
Ton: Alan Robert Murray und Bub Asman, "Letters From Iwo Jima"
Ton-Effekte: "Dreamgirls"
Make-Up: David Martí und Montse Ribé, "Pan's Labyrinth"
Spezial-Effekte: "Der Fluch der Karibik 2"
Filmmusik: Gustavo Santaolalla, "Babel"
Original-Song: Melissa Etheridge, "Eine unbequeme Wahrheit"
Kurzfilm: Ari Sandel, "West Bank Story"
Animationsfilm: George Miller, "Happy Feet"
Animations-Kurzfilm: Torill Kove, "The Danish Poet"
Dokumentarfilm: Davis Guggenheim, "Eine unbequeme Wahrheit"
Kurz-Dokumentarfilm: "The Blood of Yingzhou District"
Ehren-Oscar für das Lebenswerk: Ennio Morricone
Jean Hersholt Humanitarian Award: Sherry Lansing
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