Warning: Undefined array key "qreplyview" in /var/www/vhosts/h205727.web39.alfahosting-server.de/html/forum/quickreply.php on line 37 Zöbinger | Film & Musik | Das waren die Europe Music Awards 06
Im eiskalten Kopenhagen sind am Donnerstagabend fast alle europäischen Musikpreise des TV-Senders MTV an US-Stars gegangen. Vor 3.500 Gästen im gut geheizten Bella Center und 7.500 dick vermummten Fans auf dem Rathausplatz der dänischen Hauptstadt wurde dabei Justin Timberlake zum unbestrittenen Star des Abends. "Sexy Back" gewann die per Zuschauerabstimmung vergebenen Preise als bester Sänger und bester Popkünstler. Timberlake stand außerdem als Moderator der Zwei-Stunden-Show jederzeit im Zentrum.
Bei der 13. Verleihung der "European MTV Awards" bekam Christina Aguilera den Preis als beste Sängerin. Sie bedankte sich artig ebenso über ein Videolink aus ihrer US-Heimat wie Kanye West für den Hiphop-Preis und Red Hot Chili Peppers für den Preis der Kategorie "Bestes Album" für ihre CD "Stadium Arcadium". In Europa blieb der Preis für die beste Band: Er ging an Depeche Mode aus England, die immerhin ihren Keyboarder Andrew "Fletch" Fletcher persönlich ins kalte Kopenhagen geschickt hatten.
Bushido wurde von den deutschen MTV-Zuschauern zum "Best German Act" gewählt. Der Rapper setzte sich gegen die Vorjahressieger Rammstein sowie Silbermond, Die Toten Hosen und Sportfreunde Stiller durch.
Den europäischen Rockpreis bekamen The Killers aus den USA. Die Band aus der in der Regel drückend heißen Wüstenstadt Las Vegas eröffnete die Freiluftauftritte auf dem Rathausplatz bei Außentemperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Der als bester Sänger nominierte US-Star Pharrell trat am selben Ort dick vermummt in Pelzmütze und Pelzstiefeln auf. Finnlands Monsterrock-Star Lordi konnte sich in der Halle zusätzlich an seiner Latexmaske wärmen. Diese hatte ihn schon bei seinem Sensationserfolg beim Eurovisions-Schlagerfestival Ende Mai im heißen Athen arg ins Schwitzen gebracht.
Heiß ging es im Bella Center bei einer Madonna-Tanzparodie mit der Ankündigung eines männlichen Parodisten zu: "Ich werde noch jede Menge Kinder adoptieren." Die "echte" Madonna war als beste Sängerin nominiert, verlor aber gegen Aguilera. Auch der R&B-Preis ging mit Rihanna in die USA. Den Award für den besten Song bekam Gnarls Barkley für "Crazy". Die Alternative-Auszeichnung holte sich Muse
Die Gewinner des Abends im Überblick
Sänger: Justin Timberlake
Sängerin: Christina Aguilera
Band: Depeche Mode
Rock: The Killers
Hip Hop: Kanye West
Alternative: Muse
Song: Gnarls Barkley ("Crazy")
R&B: Rihanna
Pop: Justin Timberlake
Album: Red Hot Chili Peppers ("Stadium Arcadium")
Video: Justice Vs Simian ("We Are Your Friends")
Future Sounds: Gnarls Barkley
Deutscher Preis: Bushido
Zierliche Shakira mit Latin Grammys überhäuft
Die kolumbianische Sängerin Shakira hat in der Nacht zum Freitag mit vier Preisen bei der Verleihung der Latin-Grammy-Trophäen abgeräumt. Der Latina-Star mit dem heißen Hüftschwung gewann mit „La Tortura“ und „Fijación Oral Vol. 1“ in den Top-Kategorien Album und Song des Jahres. Sie sicherte sich auch den Preis für das beste weibliche Pop-Album.
Beim Fotoshooting nach der Award-Show konnte die zierliche Kolumbianerin ihre Trophäen kaum in den Händen halten - die kleinste Nominierte bekam die meisten Preise.
Die aus Puerto Rico stammende Gruppe „Calle 13“ holten sich mit ihrem Reggaeton, einem Mix aus HipHop und Reggae, Preise als beste Newcomer, für das beste Urban-Music-Album und für ein Musik-Video. Rocker Gustavo Cerati aus Argentinien setzte sich mit „Crimen“ in der Kategorie Rock-Song und mit
„Ahi Vamos“ in der Sparte Rock-Album durch.
Die Trophäen für portugiesisch- und spanischsprechende Musiker in 47 Kategorien wurden diesmal im New Yorker Madison Square Garden vergeben. In den vergangenen sechs Jahren ging die Gala abwechselnd in Miami und Los Angeles über die Bühne.