Spider
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| Nächster Sieg für Räikkönen |
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Räikkönen neuer WM-Zweiter 22 Punkte hinter Alonso.
McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen hat am Sonntag auch den klassischen Formel-1-Grand-Prix von Monaco gewonnen.
Zwei Wochen nach seinem ersten Saisonsieg in Barcelona feierte der Finne 13,8 Sekunden vor dem Deutschen Nick Heidfeld sowie 18,4 vor Mark Webber (beide Williams-BMW) einen überlegenen Start-Ziel-Sieg.
Der spanische WM-Leader Fernando Alonso im Renault musste sich mit Platz vier begnügen.
Friesacher und Red Bull out
Der Österreicher Patrick Friesacher (Minardi) schied auf Platz 14 liegend nach einem Unfall aus, auch die beiden Red-Bull-Piloten David Coulthard und Vitantonio Liuzzi kamen nicht ins Ziel.
Keine Fehler
Räikkönen ist der dritte finnische Sieger in Monte Carlo, er feierte seinen vierten GP-Sieg und ist nun WM-Zweiter.
"Ich habe am ganzen Wochenende keinen Fahrfehler von Kimi gesehen", lobte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. McLaren gewann zum ersten Mal seit 2003 zwei Rennen in Folge.
Harter Kampf um die Plätze
Der Monaco-GP lieferte wieder einmal aufregende Szenen. Allerdings nicht an der Spitze, sondern im Hinterfeld, wo der Kampf um die Plätze tobte.
Während Räikkönen aus der Poleposition schnell dem Feld davonfuhr und dank einer Einstoppstrategie und perfektem, reifenschonendem Auto nicht zu bremsen war, bremste sich die Konkurrenz gegenseitig aus.
So etwa, als sich Minardi-Pilot Christijan Albers drehte und so die Strecke blockierte. Dabei fuhr der nachfolgende Michael Schumacher ins Heck von Coulthard, der Schotte musste ausscheiden.
Williams bremsen Alonso aus
Auch der Kampf um die Podestplätze hatte es in sich. Der lange auf Platz zwei liegende Alonso hatte mit Fortlauf des Rennens immer mehr mit seinen Reifen zu kämpfen und wurde im Finish trotz heftiger Gegenwehr von beiden Williams-Piloten überholt. Heidfeld wurde damit erstmals Zweiter, Webber Dritter.
Michael Schumacher nur Siebenter
In der WM führt Alonso weiterhin klar (22 Punkte vor Räikkönen), für Rekordweltmeister Schumacher dürfte hingegen der Zug endgültig abgefahren sein.
Zwar wurde der fünffache Monaco-Sieger am Ende vom Teamkollege Rubens Barrichello vorbeigelassen und in seinem 150. GP für Ferrari unmittelbar hinter seinem Bruder Ralf noch Siebenter, nach sechs Saisonläufen liegt er mit zwölf Punkten aber nur auf Platz neun.
Schumacher-Brüder nicht zimperlich
Außerdem wurde "Schumi I" auch noch von seinem jüngeren Bruder kritisiert, weil er dessen Toyota nach der Ziellinie fast touchiert hatte.
"Manchmal schaltet er einfach sein Hirn nicht ein", ging Ralf mit seinem Bruder hart ins Gericht. Der Noch-Weltmeister reagierte gelassen: "Das ist Racing und keine Kaffeefahrt."
Formel Austria im Pech
Nichts lief in Monaco auch für die "Formel Austria". Neben Coulthard schied auch Liuzzi nach einem Ausrutscher mit einem kaputten Red-Bull-Boliden aus.
Friesacher knallte in der "Horrorpassage" Ausfahrt Tunnel wegen eines schleichenden Patschens mit seinem Minardi in die Leitplanken, blieb aber unversehrt.
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