Spider
Foren Chef

Dabei seit: 03.04.2005
Beiträge: 9.271
Elfmeterhistorie : Elfmeter herrausfordern Gewonnen :103 Unentschieden : 111 Verloren : 114
Guthaben: 200.109 Spritzer
Kontonummer: 1
Style: MP3
Herkunft: Zöbing
Bewertung:
Teilnehmer des EM-Tippspiels
Rang  mit 108 Punkten
|
Wordmix:
erstellte Rätsel: 26
gelöste Rätsel: 0
Level: 62 [?]
Erfahrungspunkte: 72.982.455
Nächster Level: 74.818.307
 |
|
Bis zu 60 Millionen Euro bei Raubüberfall erbeutet |
 |
Als Polizisten verkleidete Gangster haben bei dem möglicherweise größten Raubüberfall in der Kriminalgeschichte Großbritanniens umgerechnet mindestens 37 Millionen Euro (25 Millionen Pfund) Bargeld erbeutet. Möglicherweise seien von den sechs bewaffneten Tätern in einem Depot für Wertgegenstände der Firma Securitas in der südostenglischen Grafschaft Kent am Mittwoch sogar umgerechnet bis zu 60 Millionen Euro geraubt worden, berichtete am Abend die britische Presseagentur PA.
Sollte die Bank von England diese Zahl nach einer Überprüfung bestätigen, würde das Ausmaß des Verbrechens alle bisherigen Raubtaten im Vereinigten Königreich übertreffen - darunter auch den legendären Postraub von 1963. Dabei hatten Ronnie Biggs und seine Kumpane umgerechnet auf die heutige Kaufkraft rund 50 Millionen Euro erbeutet.
Bevölkerung soll mithelfen
Trotz einer Großfahndung hat die englische Polizei mehr als einen Tag nach dem Raub noch keine heiße Spur. Die Behörden wiederholten am Donnerstag Aufrufe zur Mithilfe der Bevölkerung bei der Ergreifung der mindestens sechs Täter. "Irgendjemand muss zweckdienliche Informationen haben, die uns mit der Zeit helfen, die Räuber zu fassen", sagte ein Polizeisprecher.
Vor allem seien Hinweise auf das Fluchtauto erbeten, einen weißen Siebeneinhalb-Tonnen-Lastwagen, erklärte ein Polizeisprecher. Auch zwei weitere Fahrzeuge wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Die Spurensicherung in dem ausgeraubten Gelddepot in der südostenglischen Grafschaft Kent sowie die Vernehmungen von Betroffenen und Zeugen würden intensiv fortgesetzt.
Der Raubüberfall in der Ortschaft Tonbridge sei bereits am frühen Mittwochmorgen verübt worden, berichtete der Sender BBC. Allerdings sei erst am Abend durch die Bank von England das enorme Ausmaß der Beute bestätigt worden. Die Ermittlungen zum Gesamtschaden hielten noch an, erklärte ein Sprecher der bestohlenen Firma. In dem Depot wurden Bargeldbestände für Unternehmen der gesamten Grafschaft Kent aufbewahrt.
Frau und Kind des Direktors als Geiseln genommen
Die Täter stellten zunächst bereits am Dienstagabend den Direktor des Securitas-Depots in dessen Wagen und entführten kurz darauf die Frau und das Kind des Mannes. Mit Hilfe des Direktors, dessen Familie als Geiseln gehalten wurde, verschafften sie sich dann Zugang zu dem Sicherheitslagerhaus, wo sie 15 Mitarbeiter fesselten.
"Dies war ganz klar ein von langer Hand geplanter Raub", erklärte Polizeisprecher Paul Gladstone. Niemand sei von den Räubern verletzt worden. Mitarbeiter des Lagers hätten sich später befreien und den Alarm auslösen können. Kurz zuvor seien auch die Geiseln unversehrt frei gelassen worden.
__________________


|
|