Spider
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USA: Dutzend Polizisten erschießen Mann mit Messer |
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In New Orleans im südlichen US-Bundesstaat Louisiana haben Polizisten einen Mann auf offener Straße erschossen, weil er aufgeregt mit einem Messer herumfuchtelte. Wie auf einem heute in mehreren Fernsehsendern veröffentlichten Amateurvideo zu sehen war, umstellte etwa ein Dutzend Sicherheitsbeamte den 38-Jährigen, der vorher in einen Streit in einem Geschäft verwickelt gewesen sein soll.
Die Polizisten forderten den Mann nach Medienberichten mehrfach auf, sein Messer fallen zu lassen, und versuchten, ihn mit Tränengas außer Gefecht zu setzen. Als er sich einem der Beamten mit dem Messer genähert habe, hätten diese das Feuer eröffnet. Nach zahlreichen Schüssen sei der Mann zusammengebrochen, schrieb die Tageszeitung "Times Picayune".
"Nicht mit übermäßiger Gewalt reagiert"
Der Vorfall rief erneut Kritik an der Polizei der flutgeschädigten Stadt hervor. Nach Angaben der örtlichen Presse war der Getötete zwar als unausgeglichener Mensch, jedoch nicht als gewalttätig bekannt.
Ein Sprecher der Polizei verteidigte das Vorgehen der Ordnungshüter hingegen. "Dort waren mehrere Polizisten, deren Leben in Gefahr war. Ich glaube nicht, dass sie mit übermäßiger Gewalt reagiert haben", sagte er. Der Zwischenfall werde jedoch eine Untersuchung nach sich ziehen. In der vergangenen Woche waren in New Orleans drei Polizisten wegen übertriebener Gewalt gegen Bürger vom Dienst suspendiert worden.
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