Explosion bei Biodiesel- Anlage fordert 2 Verletzte
Bei einem Arbeitsunfall in Kirchberg/Wagram im Bezirk Tulln sind Dienstagnachmittag zwei tschechische Arbeiter verletzt worden, einer davon schwer. Bei Umbauarbeiten an einer Biodiesel-Anlage war es zu einer Explosion einer Heizanlage gekommen, die einen Großbrand zur Folge hatte. Dabei erlitt ein Mann im Alter von 35 bis 40 Jahren Verbrennungen dritten Grades an Gesicht und Oberkörper. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 ins Krankenhaus St. Pölten geflogen. Sein Kollege, etwa selben Alters, wurde ins Spital nach Krems gebracht.
__________________ Oberstudienrat il Professore Freiherr von und zu Nuno Gomes
"standesamtlich" verurteilt aufgrund eines Verstoßes gegen das Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz!
jojo do host scho an g´scheidn bums gmocht anfangs hieß es mehrere Verlezte nach Explosion. Habs gesehen als ich in die Arbeit gefahren bin, dachte mir das da mehr passiert sein muß nach den vielen FF-Auto , die da zu sehen waren
Funkenflug löste Großbrand aus
Funkenflug bei Montagearbeiten hat das Großfeuer am Dienstag in einer Biodieselanlage bei Kirchberg/Wagram ausgelöst. Zwei Arbeiter wurden bei dem Brand verletzt, der Schaden ist groß.
Funken ließen Faß explodieren
300.000 Euro gingen am Dienstag in Flammen auf. Nach ersten Erhebungen der Brandexperten der Polizei löste Funkenflug das Feuer. Franz Bertiller, Besitzer der Biodieselraffinerie schildert den Ablauf:
"Wir haben Umbauarbeiten gemacht. Da wurde eine Trennschreibe verwendet. Die Sprühfunken dürften in einen Behälter gefallen sein: Da waren Gase drin, und die sind explodiert".
Verletzter Arbeiter nicht in Lebensgefahr
Das Feuer breitete sich schnell aus. Ein Arbeiter in der Umesterungsanlage wurde schwer verletzt:
"Der hat die Hände in den Fallem gehabt, weil er dort gearbeitet hat. An seinen Händen hat er Verletzungen dritten Grades erlitten, im Gesicht zweiten Grades", schildert Bertiller. In Lebensgefahr sei der Mann entgegen ersten Angaben nicht gewesen.
Ein zweiter Arbeiter wurde leicht verletzt.
Anlage war nicht versichert
Die Umwelt sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, heißt es nach den Erhebungen der Bezirkshauptmannschaft. Lediglich Salatöl war ausgetreten.
Anlagenbetreiber Bertiller und seine drei Angestellten trifft es wesentlich härter. Die Anlage ist erst seit drei Jahren in Betrieb - und sie ist nach Angaben des Besitzers nicht versichert.