Spider
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Klien hofft auf überraschung |
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Zurück auf der Rennstrecke
Nach seinem spektakulären Überschlag beim Ungarn-GP am 31. Juli in Budapest war spekuliert worden, dass Christian Klien für die letzten sechs Saisonläufe der Formel-1-WM bei Red Bull wieder durch Vitantonio Liuzzi ersetzt wird.
Doch nach einer Teamentscheidung darf der junge Vorarlberger zumindest auch beim Grand Prix der Türkei in Istanbul (Sonntag, 14.00 Uhr, live in ORF1) und dann in Monza (4. September) im Red-Bull-Cocpkit sitzen wird, während Liuzzi weiter Testpiloten ist.
Sardinien-Urlaub zur Erholung
Dementsprechend entspannt hat der 22-jährige Österreicher die Rennpause für einen Sardinien-Urlaub genutzt: "Ich wollte nur eine ruhige Zeit am Strand verbringen und Abstand zum Formel-1-Stress gewinnen", erzählt ein erholter Klien, der sich schon auf den neuen Kurs in Istanbul freut.
Mit einem guten Ergebnis will der Hohenemser Druck von seinen Schultern nehmen und Liuzzi zu dessen 25. Geburtstag ("Oh, den hab ich ganz vergessen") quasi keine Geschenke machen.
Überraschung möglich
"Ich kann es kaum erwarten, wieder im Auto zu sitzen, und brenne schon darauf, auf dem für alle Piloten neuen Kurs zu fahren. Da dort noch kein Team Test-Erfahrungen hat, könnten sich durchaus Überraschungen ergeben", meinte der 22-jährige Hohenemser, dem Strecken-Architekt Hermann Thielke die bergauf- und bergab-Passagen des Kurses erklärt hat.
Schwerstarbeit für Piloten
Vor der Feuertaufe des Istanbul Parks spricht der deutsche Architekt von einer echten Herausforderung für die Fahrer und prophezeite ihnen Schwerstarbeit.
Doch während andere Fahrer so wie Klien sich mit Videospielen auf den Türkei-GP eingestimmt haben, bleibt der siebenfache Weltmeister Michael Schumacher gelassen: "Ich lasse mich einfach überraschen."
Schumacher gelassen
Bei Premieren-Rennen kommt "Schumi" meist besonders gut in Fahrt. Kein Wunder, dass der Rekord-Weltmeister dem Debüt der Formel 1 in Istanbul ruhig entgegen sieht.
"Ich vertraue darauf, dass ich mit neuen Strecken normalerweise sehr schnell zurecht komme", sagt der 36-jährige Ferrari-Pilot.
Spezialist für neue Kurse
Dass er auf neuen Kursen bestens zurecht kommen kann, bewies der Rekord-Champion, der vor dem 14. von 19 WM-Läufen als Gesamtdritter hinter Räikkönen (61 Punkte) 32 Zähler Rückstand auf Alonso (87) hat, bereits mehrfach.
1994 gewann er im Benetton-Ford die Premiere auf dem Circuit Aida in Japan.
Beim ersten Rennen in Malaysia im Oktober 1999 überließ Schumacher nach Poleposition und schnellster Rennrunde seinem damaligen Ferrari-Teamkollegen Eddy Irvine (GBR) den Sieg, der im Kampf um die WM noch Chancen gegen Mika Hakkinen hatte.
Erfolge in Indy und Bahrain
2000 stand Schumacher in Indianapolis bei der Rückkehr der Formel 1 nach 40 Jahren ganz oben auf dem Podest. In der vergangenen Saison entschied Schumacher auf dem Weg zu seinem siebenten WM-Titel die Premiere in der Wüste von Bahrain für sich.
Enttäuschung in Schanghai
Getrübt wird die Bilanz allerdings durch seinen Auftritt beim Jungfern-Rennen anschließend in Schanghai.
Im Reich der Mitte war Schumacher nicht über den enttäuschenden zwölften Rang hinausgekommen und hatte dabei seine zum damaligen Zeitpunkt schlechteste Karriere-Platzierung hinnehmen müssen.
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