Spider
Foren Chef

Dabei seit: 03.04.2005
Beiträge: 9.271
Elfmeterhistorie : Elfmeter herrausfordern Gewonnen :103 Unentschieden : 111 Verloren : 114
Guthaben: 200.109 Spritzer
Kontonummer: 1
Style: MP3
Herkunft: Zöbing
Bewertung:
Teilnehmer des EM-Tippspiels
Rang  mit 108 Punkten
|
Wordmix:
erstellte Rätsel: 26
gelöste Rätsel: 0
Level: 62 [?]
Erfahrungspunkte: 72.974.962
Nächster Level: 74.818.307
Themenstarter
 |
|
| Tolles Wochenende für Wurz |
 |
Für die fehlerlose Darbietung gab es Sonderlob von der Teamführung.
Alexander Wurz hat am Sonntag beim Grand Prix von San Marino in Imola ein tolles Comeback hingelegt.
Der Niederösterreicher belegte in seinem ersten Rennen seit Oktober 2000 Rang vier - eine bemerkenswerte Rückkehr, die mit fünf WM-Punkten und Lob von allen Seiten belohnt wurde.
"Ich habe meine Visitenkarte abgegeben. Danke an das Team fürs Vertrauen, ich glaube, dass ich es gerechtfertigt habe", freute sich Wurz, der für den verletzten Kolumbianer Juan Pablo Montoya ins Rennen geschickt worden war.
Fehlerlose Darbietung
Für die fehlerlose Darbietung gab es Sonderlob von der Teamführung.
Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Alex hat alles richtig gemacht, er ist zuverlässig durchgefahren. Die Entscheidung, ihn fahren zu lassen, war korrekt. Er hat es heute allen Kritikern, und von denen gibt es auch in Österreich viele, ordentlich gezeigt."
Dennoch dürfte der Österreicher ab sofort wieder "nur" in seine Rolle als Ersatzfahrer der "Silberpfeile" schlüpfen, für das Rennen in zwei Wochen in Montmelo bei Barcelona sollte Montoya wieder fit sein. "Das ist aber nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber zu spekulieren", meinte Haug.
"Es war ein tolles Wochenende"
"Platz vier, WM-Punkte geholt - ich bin happy, es war ein tolles Wochenende", erklärte der 31-Jährige, der vom siebenten Startplatz aus ins Rennen gegangen war.
Wurz fuhr lange Zeit in einem Pulk und verlor dabei wertvolle Zeit - eine Tatsache, die Wurz womöglich den zweiten Podestplatz seiner Karriere nach Silverstone 1997 gekostet hat.
"Bei freier Bahn habe ich dann gegen Mitte des Rennens gemeinsam mit Michael Schumacher die schnellsten Runden hingelegt", war Wurz zufrieden. "Wer Rundenzeiten wie Alonso oder Schumacher fährt, muss ein ausgezeichneter Fahrer sein", so Haug.
Wie geht es weiter?
Wie es nun mit Wurz weitergeht, ist offen. "Das ist eine reine Teamentscheidung. Wenn aber Montoya fit ist, dann fährt er - das ist sein Auto", weiß Wurz.
Sollte der Kolumbianer, der sich vor dem Spanien-Rennen einem Simulatortest unterziehen muss, weiter ausfallen, hat man mit Pedro de la Rosa (Fünfter in Bahrain) und Wurz (Vierter in Imola) fast gleichwertigen Ersatz.
Sollte es mit einem weiteren Renneinsatz nicht klappen, will es Wurz auch locker hinnehmen. "Klar werde ich die Rennatmosphäre vermissen, aber auch das Testteam von McLaren ist großartig."
__________________


|
|