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Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 15.10.2007 um 06:53:
Kleinflugzeug stürzt in Donau
Das Kleinflugzeug ist am 13. Oktober gegen 17.00 Uhr in Spitz (Bezirk Krems) in die Donau gestürzt. Zuvor hatte die Maschine, die flussaufwärts unterwegs war, das Tragseil der Donaurollfähre touchiert, berichtete die NÖ Rettungsleitstelle LEBIG.
Augenzeugen haben berichtet, dass das Flugzeug "viel zu tief geflogen" sei. Der Pilot könnte auch von der Sonne geblendet worden sein, als es zur Kollision kam. Die Piper P 28 stürzte kurze Zeit später in die Donau.
Mittlerweile steht fest, dass neben dem Piloten, Reinhold B. aus Langenzersdorf, dessen Begleiterin Jutta M. aus Baden und zwei Kinder (10 und 13) an Bord waren. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchte nach Vermissten.
Nach dem Absturz trieben Wrackteile auf der Donau, so die Angaben des ÖAMTC. Von den Insassen fehlte aber jede Spur. Die Suche war am Abend des 13. Oktober abgebrochen worden. Sie wurde am 14. Oktober ab 7.00 Uhr fortgesetzt, berichtet Landesfeuerwehrsprecher Thomas Neuhauser.
Auch das Wrack des Kleinflugzeuges wurde bislang nicht gefunden.
Die Passagiere der Donaurollfähre, die zum Zeitpunkt des Unglücks in Betrieb war, blieben unverletzt. Nach dem Absturz wurde der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 2 zur Suche nach Flugzeuginsassen herangezogen. Auch Feuerwehrtaucher und Kräfte der Wasserrettung standen im Einsatz.
Die Rollfähre verbindet die Orte Spitz und Arnsdorf auf dem Wasserweg. Die aus zwei miteinander verbundenen Schiffskörpern bestehende Fähre hat eine Tragkraft von 20 Tonnen und befördert sowohl Personen als auch Kraftfahrzeuge. Gehalten wird das Schiff von einem 485 Meter langen Tragseil, das über die Donau gespannt und an den Ufern in kräftigen Türmen verankert ist.
Geschrieben von kopfballungeheuer am 15.10.2007 um 08:34:
tragisch das ganze! ein vater verliert auf einen schlag seine ganze familie... glaubt man gar ned dass sowas passieren kann
Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 16.10.2007 um 06:50:
Wie der Leiter der österreichischen Flugunfallkommission, Günther Raicher, sagte, sei das Unglück durch "eine Kollision mit einem Hindernis nach Unterschreitung der Mindestflughöhe" hervorgerufen worden. Vier Personen gelten seit 13. Oktober als vermisst, die Suche nach ihnen wurde am Abend des 14. Oktobers eingestellt.
Auch die Flugunfallkommission hat ihre Ermittlungen in dem Fall bereits eingestellt. "Es gibt Zeugenaussagen, die den Absturz präzise beschrieben haben", sagte Raicher. Warum der als erfahren geltende Pilot die vorgeschriebene Flughöhe - 150 Meter im besiedelten und 300 Meter in unverbautem Gebiet - beträchtlich unterschritten haben dürfte, sei wohl nicht mehr zu eruieren.
Der Absturz der einmotorigen Piper P28 vom Samstag hat vermutlich vier Todesopfer gefordert. Der Flieger hatte Augenzeugenberichten zufolge mit einer Tragfläche das in 22 Metern Höhe befindliche Hochseil der Rollfähre touchiert und war in der Donau versunken. Die Suche nach den vermissten Insassen verlief ergebnislos, sie wurde Sonntagabend eingestellt. Bei den Personen an Bord des Kleinflugzeuges handelte es sich vermutlich um den Piloten (47) aus dem Bezirk Korneuburg, einer 44-Jährigen aus dem Bezirk Baden sowie um deren Kinder, ein Mädchen im Alter von 13 Jahren und einen zehnjährigen Buben.
Die Maschine war am Nachmittag des 13. Oktobers auf dem Flugplatz in Krems-Gneixendorf gestartet, Ziel wäre Dobersberg im Waldviertel (Bezirk Waidhofen an der Thaya) gewesen. Über der Donau in der Wachau kam es dann gegen 17.00 Uhr zu dem Unglück. Am 13. und 14. Oktober suchten jeweils rund 125 Einsatzkräfte nach dem abgestürzten Flugzeug und den Insassen.
Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 18.10.2007 um 07:20:
Nachdem am Samstag ein Kleinflugzeug bei Spitz im Bezirk Krems in die Donau gestürzt ist, konnte am Mittwoch eine männliche Wasserleiche geborgen werden. In den Flußauen bei Loiben in Niederösterreich stieß ein aufmerksamer Polizist bei einer Halbinsel auf die sterblichen Überreste entweder des Piloten Reinhold B oder des zehnjährigen Buben, der ebenfalls an Bord der Maschine war. Um alle Zweifel auszuschließen, ordnete die Staatsanwaltschaft eine DNA-Untersuchung an.
laut "heute" dürfte es sich aum dne 10 jährigen buben handeln!
Geschrieben von sandra am 18.10.2007 um 07:34:
i hätt net glaubt, dass do überhaupt no wos finden von den leichen denn bei so an absturz kann - hart gesagt - einfach net viel überbleiben...
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