Geschrieben von Spider am 21.06.2007 um 12:45:
Verletzter vor Rettungs- Hubschauber versteckt
Ob da nicht doch an der falschen Stelle gespart wird? Eine Kärntner Familie versteckte ein schwer verletztes Familienmitglied vor der Besatzung eines Rotkreuz-Rettungshubschraubers – weil sie die Kosten für die Hubschrauber-Bergung nicht bezahlen wollte.
Als die Meldung über einen schwer verletzten Hausbesitzer bei der Flugrettung in Oberkärnten einlangte, lief alles wie am Schnürchen: Die Besatzung eilte zum Hubschrauber, erhob sich in die Lüfte und war in wenigen Minuten über der Siedlung. Doch dann war plötzlich alles anders als sonst: Niemand war am Boden zu sehen, keine Helfer, die dem Piloten signalisierten, bei welchen Haus das Unglück passiert war und wo der Hubschrauber landen könnte.
Verzweifelt drehte der Pilot mehrere Runden, landete schließlich auf gut Glück. Dass niemand im Freien zu sehen war, hatte einen Grund: Die Familie hatte den Mann, der vom Baugerüst gestürzt war und unter starken Rückenschmerzen litt, ins Haus gezerrt und auch sich selbst unter dem Dach versteckt. Mit diesem Trick wollte sie den Rettungshubschrauber in die Irre führen, weil ihr die Luftbergung zu teuer war.
Schlechte Erfahrung mit Flugrettung
Der Verletzte war bereits früher einmal mit dem Hubschrauber abtransportiert worden und hatte Mühe gehabt, die hohen Kosten zu begleichen. Selbst als der Hubschrauber bereits sicher gelandet war, versuchten die Familienmitglieder, ihn wieder von ihrem Grundstück zu "verscheuchen" - sie wollten unbedingt auf einen Rettungswagen warten. Der Notarzt konnte die Familie schließlich mit Mühe doch noch davon überzeugen, dass bei Verdacht auf eine Wirbelverletzung der Transport per Hubschrauber die einzig richtige Lösung ist.
Geschrieben von chrisi99 am 21.06.2007 um 15:49:
irgendwie versteh ichs auch... das is echt schweineteuer!! kann sich nicht jeder einfach so leisten!!! aber gesundheit sollte doch vorgehen... da hat man halt a gscheite versicherung, dann passiert sowas ned