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Geschrieben von Ypsilon am 11.01.2006 um 13:36:

  Vater dreht durch: Blutbad bei Familiendrama in Mauerbach

Wahrscheinlich die drohende Delogierung und extreme Existenzangst haben einen niederösterreichischen Frühpensionist am Montag so weit gebracht, fast seine gesamte Familie auszulöschen: Der 50-Jährige tötete vier seiner Töchter und prügelte seine ahnungslose Frau krankenhausreif. Die fünfte, älteste Tochter fand ihre toten Geschwister, die der Familienvater im Ehebett im ersten Stock des desolaten Einfamilienhauses in Mauerbach bei Wien aufgebahrte. Bevor sich der Mann auf der Flucht schließlich selbst mit einem Stich ins Herz tötete, schrieb er seiner älteren Tochter noch ein Abschieds-SMS: "Ich mach mit allem Schluss." mehr zum Thema: Die schrecklichen Bilder vom Tatort Chronologie des Schreckens Gewalt und Morde im Familienkreis steigen Männer haben höheres Aggressionspotenzial Klick dich durch das aktuelle Geschehen Hier Nachrichten- Magazine abonnieren!Bei den ermordeten Kindern handelt es sich um vier Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren. Die Obduktion der Opfer ergab, was schon zuvor vermutet worden war: Zwei seiner Töchter tötete der Mann, indem er ihnen die Kehlen durchschnitt. Die beiden anderen wurden erdrosselt. Die jüngsten Geschwister, das Zwillingspärchen Desiree und Mariella, hätten am kommenden Sonntag ihren siebenten Geburtstag gefeiert. Ihre Schwester Michaela wäre Anfang März elf Jahre alt geworden, das Pflegekind Melanie im August zehn.

Kinder lagen tot im Ehebett, während er ihre Mutter verprügelte
Die vier Mädchen waren bereits am Montagnachmittag nicht mehr am Leben. Laut Polizeiangaben sollen sie gegen 16.30 Uhr, als ihre Mutter von der Arbeit in einem Hort nach Hause kam, bereits tot gewesen sein. Der Vater startete deshalb ein Ablenkungsmanöver: Er erzählte seiner ahnungslosen Ehefrau, die Kinder seien von der Fürsorge abgeholt worden.

Mutter flüchtete schwer verletzt
Danach entbrannte zwischen den Eheleuten ein Kampf, der sich bis in die späten Abendstunden zog. Dabei wurde die 45-jährige Frau durch Schläge auf den Kopf - mit einer Holzlatte und einer Marienstatue – schwer verletzt. Sie flüchtete gegen 21.30 Uhr blutüberströmt zuerst barfuß in ein nahe gelegenes Waldstück und fand danach in einem Nachbarhaus Hilfe. Der polizeiliche Notruf ging um 21.50 Uhr ein.

Gegen 22.00 Uhr konnte die Exekutive erstmals eingreifen. Die Beamten fanden das Einfamilienhaus aber versperrt vor. Kurze Zeit später kam die 21-jährige Tochter heim. Zuvor hat sie eine dramatische SMS von ihrem Vater erhalten: "Es tut mir sehr Leid. Du wirst zwar nicht verstehen, was ich getan habe, aber ich mache mit allem Schluss." Sie dachte zuerst, dass mit den Worten eine mögliche Scheidung gemeint war und wollte nach dem Rechten sehen. "Sie sperrte das Haus auf und entdeckte ihre vier toten Geschwister", so die Kriminalisten. Die Leichname lagen im Ehebett. Offenbar hatte der Vater sie dort hingetragen und sich vor dem folgenschweren Streit mit seiner Frau der Spuren entledigt.

Mutter und Tochter werden betreut
Die Ehefrau erlitt bei den Angriffen durch ihren Mann schwere Verletzungen. Sie wurde im Landesklinikum Tulln behandelt. "Es besteht aber keine Lebensgefahr", so Oberst Franz Polzer, Leiter des Landeskriminalamtes NÖ. Die 45-Jährige wurde erst am Dienstagvormittag im Spital über das tatsächliche Ausmaß der Tragödie aufgeklärt und ist in ständiger Betreuung des Kriseninterventionsteams. Auch die 21-jährige Tochter wird im Landesklinikum von Psychologen betreut.

Die Hintergründe der Tragödie
Das Haus der Familie soll in einem katastrophalen Zustand sein, so die Ermittler. Nachbarn zufolge wollte die Schwiegermutter - ihr gehört das Haus - die Großfamilie deswegen delogieren. Das könnte ein Auslöser für die Tragödie gewesen sein. Die Großmutter dürfte sich die ganze Zeit im Haus aufgehalten haben. Offenbar hatte die schwerhörige Frau nichts von den Morden mitbekommen. Polizisten fanden sie schlafend in ihrem Zimmer.

Als Tatmotiv kommt nach Ansicht der Ermittler "extreme Existenzangst" in Frage. Augenzeugen aus der Nachbarschaft schilderten die Wohnverhältnisse: In den Zimmern hätten sich Kleidungsstücke, Hausrat und Spielsachen bis zu einen Meter hoch getürmt. Nach offiziellen Angaben wiederum sollte das Einfamilienhaus schon in Kürze zwangsversteigert werden. Es hätte bereits einen Räumungsbefehl gegeben. Mit dieser Situation sei der Familienvater offensichtlich nicht fertig geworden, hieß es.

Nachbarn berichten, dass es zwischen der Familie und der Großmutter immer wieder lautstarken Streit gegeben hätte. Vor allem um Geld. Der wegen einer schweren Lungenkrankheit schon vor sechs Jahren frühpensionierte U-Bahn-Fahrer wird von Anrainern als Einzelgänger ohne sozialen Kontakt beschrieben. Ein Nachbar gab an, schon mehrmals die Gemeinde und Fürsorge informiert zu haben, weil die Streitereien immer wilder wurden.



Geschrieben von Spider am 11.01.2006 um 17:01:

 

Habs auch im Radio gehört.Schlimm so was.Die Mutter hats nicht leicht.



Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 11.01.2006 um 17:03:

 

Und wie immer haben die Nachbarn und die Freunde davon nix geahnt!?!



Geschrieben von Dorli am 11.01.2006 um 17:33:

 

Und die Kinder zahlen als Unschuldige immer drauf!



Geschrieben von Betty am 11.01.2006 um 17:34:

 

Habe davon auch schon gehört und da sieht man welche verrückten auf der welt leben. Finde es einfach auch schrecklich.



Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 12.01.2006 um 07:23:

 

Die Kinder habens wenigstens hinter sich! Wie aber wird sich die Mutter fühlen! Also das verkraften kann ich mir nicht vorstellen!



Geschrieben von Spider am 12.01.2006 um 10:19:

 

Nicht alle Kinder.1.Tochter hat die alle gefunden



Geschrieben von Betty am 12.01.2006 um 10:31:

 

Das glaube ich auch, aber es war auch sicher schrecklich für die Kinder!



Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 12.01.2006 um 10:35:

 

Schrecklich ist ja gar kein Ausdruck! Kann mir vorstellen, dass wenn dir die Kehle durchgeschnitten wird der Tod nicht gerade schnell eintritt!



Geschrieben von Betty am 12.01.2006 um 10:39:

 

Oh gott, hör auf! Will mir das gar net vorstellen, bin nur froh, dass mir nicht so etwas passiert. Die verrückten gehören eingesperrt!



Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 12.01.2006 um 10:40:

 

Na wenn sich die feigen Schweine nicht immer selbst umbringen würden, dann würden sie eh eingesperrt werden! Früher oder später werden sie alle erwischt!



Geschrieben von Betty am 12.01.2006 um 10:43:

 

Ja das sehe ich auch so, meistens ist es halt der fall, dass sie sich umbringen! Ich frage mich immer nur wie man kinder umbringen kann!?



Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 12.01.2006 um 10:50:

 

Naja nicht nur Kinder! Wie kann ich überhaupt nem Menschen absichtlich Schaden zufügen geschweige denn töten!

Wenn diese Verrückten mit ihrem Leben nicht zurecht kommen sollen sie sich an irgendeinem Baum aufhängen. Die Kinder jedoch zuerst töten und dann erst sich verstehe ich nicht! Was können die denn dafür! Da ist halt viel Neid dabei! Solche Typen werden sich halt denken, dass wenn sie die Kinder nicht haben können, sie auch kein anderer haben soll!



Geschrieben von Spider am 12.01.2006 um 10:51:

 

Na ja villeicht überschätzen sie sich auch selbst und meinen die Kinder kommen ohne ihn/sie nicht zurecht!



Geschrieben von Cheffe am 12.01.2006 um 10:52:

 

denk ich auch. der wollt sie von ihrem "leid" befreien. alles falsch gemacht. volldepp.



Geschrieben von Betty am 12.01.2006 um 10:53:

 

Könnte auch nie im leben kinder bzw. andere töten! Ich versteh nur nicht wie die jenigen auf den gedanken gekommen sind!?



Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 12.01.2006 um 10:54:

 

Na das glaub ich nicht! Von ihrem Leid befreien! Na das solche Typen en Knall haben steht ausser Frage aber BEFREIEN???



Geschrieben von Spider am 12.01.2006 um 10:55:

 

Na ja ne Hypothek die nicht zum zurückzahlen war z.B.:Was glaubst wer die aufgebrummt bekommt wenn er nimma da is???



Geschrieben von Cheffe am 12.01.2006 um 10:56:

 

naja, was sich solche deppen denken werden wir wohl nie genau erfahren. is ja im prinzip auch wurst. das ergebnis is leider trotzdem das gleiche.



Geschrieben von Betty am 12.01.2006 um 10:58:

 

Stimmt, aber trotzdem ist es nicht in ordung!


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