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Geschrieben von Spider am 22.09.2005 um 11:22:
Alles neu bei 007
Mit "Casino Royale" soll der düsterste Bond-Roman auf die Leinwand gebracht werden.
Dechiffriergeräte namens "LEKTOR", Uhren mit integrierter Kreissäge, Miniflugzeuge und Autos, die unsichtbar werden können: Ohne seine High-Tech-Spielsachen wäre James Bond, der Superheld unter den Geheimagenten, für viele Fans undenkbar.
Doch das soll sich jetzt ändern. Der Autor des neuen James-Bond-Films hat eine regelrechte Revolution in Sachen 007 geplant. "Wir versuchen, Bond neu zu erfinden. Er ist 28. Kein Q, kein Spielzeug", erklärte Paul Haggis dem Branchenmagazin "Hollywood Reporter".
"Bond Begins"
Der Drehbuchautor adaptiert derzeit "Casino Royale" für die Leinwand, den ersten Roman aus der Feder von Bond-Schöpfer Ian Fleming.
Der Film soll - wie etwa der Sommerblockbuster "Batman Begins" - eine Art Entwicklungsgeschichte des Superagenten erzählen: Wie wurde Bond zu dem charmanten, aber zynischen, eigentlich für diesen Job schon ein paar Jahre zu alten, aber doch stets siegreichen Geheimdienstler, der er in den bisher 20 007-Filmen ist?
Kein Q, keine Technik
Q, der Leiter der Technikabteilung des britischen Geheimdienstes, kommt in "Casino Royale" nicht vor. Das 1953 entstandene Buch kommt ohne Technik-Gimmicks aus und gilt auch als das dunkelste und gewalttätigste der 007-Serie.
Fleming stellt darin dem legendären Agenten Bond den Widersacher Mr. Chiffre und die Geheimorganisation SMERSH gegenüber. 1967 wurde die Vorlage mit Ursula Andress, Peter Sellers, David Niven und Orson Welles als Agentenparodie verfilmt.
Charakterstudie
Haggis, der das Drehbuch zu Clint Eastwoods Oscar-gekröntem Boxerfilm "Million Dollar Baby" schrieb und als Regisseur und Autor zuletzt das von der Kritik bejubelte Gesellschaftsdrama "Crash" in die Kinos brachte, will "Casino Royale" als Charakterstudie des britischen Geheimagenten anlegen.
Kalter Killer
Im Roman erscheint Bond als durchaus zweifelhafter Charakter, der seine kalte Professionalität hinter einer Fassade weltmännischer Kultiviertheit verbirgt.
Die Pläne untermauern bereits im Vorjahr aufgekommene Spekulationen, der nächste 007-Film werde weitgehend auf Spezialeffekte verzichten.
Wer wird der neue Bond?
Wer den neuen Bond spielt, ist allerdings knapp vor Drehbeginn noch immer offen. Der Agentenfilm soll schon nächstes Jahr in die Kinos kommen, Martin Campbell, der schon "GoldenEye" drehte, wird Regie führen.
Dass Pierce Brosnan nach "Stirb an einem anderen Tag" (2002) die Rolle nicht noch ein fünftes Mal übernimmt, ist so gut wie fix, auch wenn über die Gründe dafür offiziell nichts Genaues bekannt ist.
Einerseits ist immer wieder von hohen Gagenforderungen des Stars die Rede, andererseits heißt es, die Produzenten wollen den 52-Jährigen gern in Pension schicken.
Fan-Liebling Owen winkt ab
Dass Brosnan nicht zu den Plänen passt, einen 28-jährigen Jung-Bond auf die Leinwand zu bringen, liegt auf der Hand - doch das gilt auch für viele weitere Schauspieler, die derzeit laut Gerüchteküche im Gespräch sind.
Viele Fans wünschen sich Clive Owen, doch der hat schon abgewunken und gemeint, James Bond sei nicht mehr zeitgemäß.
Craig gilt als heißer Tipp
Der britische Schauspieler Daniel Craig - der ehemalige Lebensgefährte von Heike Makatsch - hat sich durch seine Hauptrolle im britischen Thriller "Layer Cake" ins Spiel gebracht, in dem er einen zynischen, eleganten und aufstrebenden Gangster spielt. Er gilt in der Internet-Gerüchteküche derzeit als heißester Kandidat.
Ebenfalls immer wieder genannt werden der Schotte Dougray Scott und der Australier Julian McMahon, der aber durch seine TV-Serie "Nip/Tuck" ausgebucht ist.
Alte Pläne
Michael Wilson, der Produzent der Bond-Filme, plante bereits einmal, die Geschichte eines "frühen", härteren Bonds zu erzählen - 1985, nachdem Roger Moore als 007-Darsteller zurückgetreten war.
Wilsons inzwischen verstorbener Partner Albert Broccoli entschied aber damals, sich an die erprobte Formel zu halten, und schickte Moores Nachfolger Timothy Dalton unter anderem nach Wien - inklusive etablierter Filmelemente wie der High-Tech-Ausrüstung: Qs Schlüsselanhänger konnte in "Der Hauch des Todes" 90 Prozent der Schlösser dieser Welt knacken, Gas verströmen - und explodieren.
Geschrieben von Spider am 15.11.2006 um 13:24:
Gestatten, Bond
Promischau mit Queen bei der Bond-Weltpremiere
Ich küsse Ihre Hand, Madam, und wollt’, es wär’ Ihr Mund – Neu-Bond Daniel Craig traf zur Weltpremiere von „Casino Royale“ Ihre Majestät, seine oberste Dienstherrin. Und die Queen, war offensichtlich durchaus amused, 007 zu treffen. Sogar die Palastwache spielte die James-Bond-Musik.
Bond is back. Doch die meisten Lacher bei der Premierenparty für "Casino Royale" erntete nicht 007-Star Daniel Craig (38). Das schaffte Film-Bösewicht Mads Mikkelsen: "Ich hatte eindeutig die beste Rolle", witzelte der 40-jährige Däne. "Ich durfte James Bond foltern."
Die Nacht zum Mittwoch war in London die Nacht der 007-Scherze und der Wodka Martinis. In den Bars rings um den Leicester Square, wo "Casino Royale" geladenen Promi-Gästen gleich in drei Kinos gezeigt wurde, war "das, was Bond trinkt" der mit Abstand gefragteste Cocktail.
Und zu den am meisten diskutierten Fragen der Fans, die vorher am Roten Teppich dem neuen James Bond und seiner obersten Dienstherrin, Königin Elizabeth II., zugejubelt hatten, gehörte diese: Ist die Folterszene in "Casino Royale" tatsächlich gekürzt worden, nur weil die Queen sonst nicht zur Weltpremiere gekommen wäre?
Palast-Gardinenkordel als Folterwerkzeug
Am Hof gab es "keinerlei Kommentar". Aber es sickerte durch, dass ein Beauftragter den Film vorab gesehen und die Szene, in der Oberschurke Le Chiffre dem Nationalhelden mit einem dicken Seil auf die Genitalien schlägt, als "gerade noch so zumutbar" abgenickt haben soll. Den "Guardian" verleitete die Debatte zu der Vermutung, der Queen könne bei der Premiere kaum entgangen sein, dass das Folterseil ausgesehen habe "wie eine dieser Gardinenkordeln aus dem Buckingham-Palast".
Ungeschüttelt von solchen Frotzeleien, aber sichtlich gerührt genoss Craig den Jubel der Fans - eine Entschädigung für Schmähungen im Internet durch selbst ernannte 007-Imagewächter. Sollte der erste blonde und insgesamt sechste Bond-Darsteller Premierenfieber gehabt haben, seine "Chefin" hat es ihm genommen: Die Queen begrüßte den bekanntesten ihrer Geheimagenten "mit einem warmherzigen Lächeln", wie die monarchietreue "Daily Mail" genau beobachtete.
Allerdings wurde nicht überliefert, was die Königin beim Handshake zu ihm sagte. Mikrofone waren dabei nicht zugelassen. Als die Queen zuletzt Schirmherrin der Weltpremiere eines Bond-Films war - 2002 bei "Stirb an einem anderen Tag" - sagte sie zu Pierce Brosnan: "Und Sie sind also der neue Bond". Es war seine letzte 007-Rolle.
Craigs Freundin hatte es nicht leicht
Die 80-jährige Queen - sie kam in einem blassrosa Seidenkleid mit dunklen Stickereien und langen weißen Handschuhen - war zwar die ranghöchste Dame, die Bond anerkennend zulächelte, aber keineswegs die einzige. Craig erwies sich als Frauenschwarm, was seine attraktive amerikanische Freundin Satsuki Mitchell (29) manchmal mit einem etwas gequälten Lächeln zu quittieren schien.
Angesichts all der Lobpreisungen für Craigs Casanova-Qualitäten kam schon die Frage auf, ob dies vielleicht eher die Weltpremiere eines Erotikthrillers sei. "Alles an Craig ist sexy", schwärmte die Italienerin Caterina Murino (29) - im Film die scharfe 007-Gespielin Solange. Und die bildhübsche Französin Eva Green, die als Bond-Girl den "knackigen Hintern" des Superstars loben darf, erzählte freimütig: "Daniel ist sehr körperbetont, sehr sexy..."
Sugababe hat Lust auf Craig
Kein Wunder, dass Keisha von den Sugababes bekannte: "Ich habe Lust auf ihn." Geheimdienstchefin "M" Judy Dench wies hingegen Gerüchte zurück, Craig sei ihr neuer Schwarm: "Ich bin alt genug, um seine Großmutter zu sein", sagte die 71-Jährige. Craig selbst versuchte immer wieder die Aufmerksamkeit auf das eigentlich Wichtige zu lenken: "Ich wollte vor allem einen guten Film abliefern." Das ist ihm gelungen. Die ansonsten nicht zur Überschwänglichkeit neigende "Times" schrieb nach dieser Nacht über Craig: "Der bislang beste Bond".
In Großbritannien kommt der neue Bond-Film am Freitag (17. November) in die Kinos. Fans in Österreich müssen sich noch bis zum 24. November gedulden.
Geschrieben von Spider am 27.11.2006 um 13:14:
Schaut sich den Film jetzt wer im Kino an?Haben ja letztes mal diskutiert, daß wir gemeinsam gehen.
Geschrieben von Cheffe am 27.11.2006 um 13:15:
bin zwar net so der bond fan, anschaun tu ich man owa sicher! wann weiß i owa echt nu net. evtl am we!
Geschrieben von Spider am 27.11.2006 um 13:16:
WE is immer schlecht.Wie wärs mit an Kino Mo oder Mi?Da hätt i eher Zeit.
Geschrieben von Cheffe am 27.11.2006 um 13:20:
moi schaun. kumm jo während der woche eigentlich nie vor 19.30 heim. mochts moi wos aus, dann seh ich eh ob ich kann oda net.
wenn net kann geh i halt mitn cek u konsorten.
Geschrieben von Steve am 27.11.2006 um 14:11:
i würd ma den film gern anschauen.
Geschrieben von Spider am 27.11.2006 um 14:36:
ja i auch.Müssen nur an Termin finden wo a paar Zeit haben.
Da is die Vorstellung eh erst um 20h45.Könnt ma an an Mo oder Mi schauen.
Geschrieben von Nuno MAX Gomes am 27.11.2006 um 14:37:
Warum net auf nem Sonntag?
Geschrieben von Spider am 27.11.2006 um 14:42:
nächste Woche Adventmarkt die Woche drauf a Geb. Feier dann Das Match in da Loiser Halle und dann kommt schon weihnachten
Geschrieben von achim am 27.11.2006 um 14:45:
hallo
habe den neuen james bond bereits gesehen
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